Der Jungfrauflieger

Testpilot im Ersten Weltkrieg

Adolf Schaedler
Samuel Buri (Herausgeber)


Am 3. Mai 1918 wurde die stolze Jungfrau, einer der mächtigen Gipfel der Berner Alpen, das erste Mal von einem Flugzeug überflogen. Pilotiert wurde dieses Flugzeug von Adolf Schaedler, einem der schweizerischen Flugpioniere. In der damaligen Presse wurde europaweit über den Erfolg des "Jungfraufliegers" berichtet.
Adolf Schaedler, 1893-1983, prägte die Anfänge der Fliegerei in der Schweiz aktiv mit. Er unternahm bereits 1913 erste Flugversuche mit einem selbst konstruierten Apparat, rückte 1915 in die erste Fliegerausbildung der Schweizer Armee ein und war von 1916 bis 1918 bei der Eidgenössischen Konstruktionswerkstätte in Thun als Einflieger (Testpilot) tätig. Am 3. Mai 1918 überflog er als erster Pilot mit einem Flugzeug den stolzen Alpengipfel der Jungfrau. Von 1918 bis 1920 war er Entwicklungsleiter der Aviatikabteilung bei der Schweizerischen Waggonfabrik Schlieren (SWS), wo er unter anderem die Entwicklung und Konstruktion des Jagdflugzeuges "SWS-C1" verantwortete, welches er auch selbst flog. Seinen letzten militärischen Flug absolvierte Adolf Schaedler am 31. Oktober 1923.
Im vorliegendem Buch beschreibt Adolf Schaedler in eigenen Worten seine Erlebnisse rund um seine aktive Fliegerzeit in spannender und humorvoller Weise. Diese Ausführungen werden ergänzt durch ein Vorwort seines Enkels Samuel Buri und eine Kurzbiografie.

256 Seiten, mit zahlreichen Fotos
Format: 145x215 mm, laminiert
ISBN 978-3-85648-156-8

Erscheinungsdatum: 8. September 2016

CHF 35.00 (inkl. Porto und Verpackung)


 

Bundesrat Maurer spricht

Reden von Bundesrat Ueli Maurer aus den Jahren 2009 bis 2015


Herausgegeben von Matthias Müller und Hans Luginbühl

Vorwort von Ruedi Plüss
Einleitung von Jürg Stüssi-Lauterburg
Fragen und Antworten von Oswald Sigg

240 Seiten, Format 17,5 x 24,5 cm
Leinen gebunden, mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85648-155-1


CHF 59.00 (inkl. Porto und Verpackung)


 

Basel und seine Wirtschaft

Eine Zeitreise durch 2000 Jahre

Heinz Polivka


Unsere Zeitreise beginnt mit einer keltischen Handelsniederlassung auf dem „alten Gaswerkareal“. Diese nutzte die günstige geografische und topografische Lage des Basler Siedlungsplatzes. Die erste Anlage zur heutigen Stadt finden wir im 8. Jh. auf dem Münstersporn mit einer Bischofsresidenz. Nach Erweiterungen ins Birsigtal wurde sie Ende 11. Jh. mit dem Bau einer Stadtmauer zur Stadt. Damit wechselte die bisherige Hof- zu einer Stadtwirtschaft. In diese Zeit fällt auch die Entstehung der Zünfte.
1386 verpfändete der verschuldete Bischof seine Stadtprivilegien an den zünftigen Rat.
Im 15. Jh. erhielt die Stadt bedeutende wirtschaftliche Impulse durch das Konzil (1431 – 1448), durch das Messeprivileg (1471), durch ihre Bürgeruniversität (1460) sowie durch den Beginn der Papierherstellung (1433) und des Buchdruckes (1468).
Nach der Reformation beschränkte der Rat Mitte 16. Jh. die Zuwanderung von Glaubensflüchtlingen. Nur „Reiche und Kunstfertige“ wurden geduldet. Gerade durch diese erhielt die Stadtwirtschaft erneute Impulse mit der Einführung des Speditions- und des Seidengewerbes. Damit einher ging auch, zwar gegen den Willen der Zünfte der Beginn einer Massenproduktion der Seidenbänder durch das Verlagssystem und später durch die „Bändelmühle“.
Trotz der Einführung des nationalstaatlichen Merkantilsystems im 17. Jh. konnte die Seidenband - Produktion ausgeweitet werden. Die neuen „fabriquants – marchands“ machten im 18. Jh. grosse Gewinne, die sie nun auch für Bankgeschäfte verwendeten.
Die neuen, liberalen Ideen der 1762 gegründeten Helvetischen Gesellschaft fanden in Basel wenig Anklang. Eine Folge davon war die Kantonstrennung 1833. Durch diese verfestigte sich auch die konservative Einstellung der Basler. Sie hielten weiter an der Form der Familiengesellschaft fest und fürchteten ein mögliches Industrieproletariat. Daher entwickelte sich neben der Maschinenindustrie die industrielle Produktion von Farben nur zögerlich. Unsere Zeitreise, welche zugleich auch die Bedeutung der Basler Zünfte widerspiegelt, endet mit dem Beginn des 1. Weltkrieges.

CHF 65.00 (inkl. Porto und Verpackung)


 

Die Oberstartillerieinspektoren sowie die eidgenössischen Inspektoren und Waffenchefs der Artillerie (1804 - 1995)

Ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte der Schweizer Artillerie im 19. und 20. Jahrhundert

Stefan Holenstein

2. Auflage


Die Artillerie gilt als Königin der Waffengattungen. Sie steht für eine grosse Tradition und spielte in der Kriegsgeschichte stets eine entscheidende Rolle. Dennoch erstaunt es, dass es in der breit gefächerten Literatur zur Schweizer Armee fast keine Werke gibt, die eine zusammenhängende, 200-jährige Geschichte der Artillerie der Schweiz zum Gegenstand haben. Das vorliegende Werk schliesst die Lücke und stellt die Entstehung, das Wesen sowie die Entwicklung der Schweizer Artillerie, ihren Abstieg mit eingeschlossen, in einem übergeordneten Gesamtrahmen dar. Die geschichtliche Klammer hierfür bilden die Oberstartillerieinspektoren, eidgenössischen Inspektoren und Waffenchefs von 1804 bis 1995. Es handelt sich vielfach um Aristokraten, Akademiker und Feldherren, angefangen bei Oberst Rudolf von Luternau (1769 - 1849), über den späteren General Hans Herzog (1819 - 1894) bis zu Divisionär Jean-Jules Couchepin (geb. 1939).
Die in dieser Zeitspanne agierenden 21 Persönlichkeiten werden biographisch vollständig erfasst sowie in den militär- und artilleriehistorischen Zusammenhang ihrer Zeit gestellt. Im Weiteren werden ihre Leistungen, Verdienste und Hinterlassenschaften gewürdigt. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass die Persönlichkeiten je nach der Ära ihres Wirkens über unterschiedliche Kompetenzen und Wirkungsmöglichkeiten verfügten. Die jeweiligen politischen Umstände und finanziellen Machbarkeiten trugen das Ihrige zum Erfolg oder Misserfolg der damaligen artilleristischen Entwicklung bei.
Das vorliegende Buch mit seinen in etwa gleich langen vier Kapiteln, die eine zeitliche Epoche von rund fünfzig Jahren abdecken, versteht sich als eigentlicher Beitrag zur Entwicklungsgeschichte der Schweizer Artillerie im 19. und 20. Jahrhundert - von ihrer Grundlegung in der Mediation 1804 bis zu dem durch das Reformprojekt "Armee 95" eingeleiteten Niedergang 1995.

183 Seiten,
Format 17.5 x 24.5 cm, Leinen, gebunden, mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85648-153-7

CHF 45.00 (inkl. Porto und Verpackung)


 

Menschen bilden

Arthur Brühlmeier


Dieses Buch befasst sich mit einer notwendigen inneren Reform unserer Schulen. Mit organisatorischer Betriebsamkeit und grösserem Finanzaufwand verbessern wir die Bildung nicht. Der Erfolg wird sich einstellen, wenn sich die Schulen um die Bildung des ganzen Menschen kümmern und daher nicht dessen Verwendbarkeit für die Wirtschaft ins Zentrum stellen, sondern seine Menschlichkeit: Dies entspricht dem Grundanliegen Heinrich Pestalozzis.
Der Schweizer Pädagoge Dr. Arthur Brühlmeier legt in seinem Buch 27 Essays über grundlegende bildungspolitische, pädagogische und didaktische Probleme vor. Dabei schöpft er aus seinem reichen Erfahrungsschatz als Volksschullehrer und als Lehrerbildner und zeigt als Pestalozzi-Spezialist gleichzeitig, was es bedeutet, die Schulorganisation und den Unterricht im Geiste Pestalozzis zu gestalten.
Das Buch richtet sich nicht bloss an Lehrpersonen, sondern auch an politisch Verantwortliche, an Mütter und Väter, überhaupt an alle Menschen, denen das Wohl der heranwachsenden Generation und die Gestaltung des Schulwesens am Herzen liegt.

CHF 20.00 (inkl. Porto und Verpackung)